Dienstag, 17. November 2009

Singapur - geplante Stadt

Singapur ist der kleinste Staat Südostasiens mit 4,8 Mio Einwohnern, von denen der größte Teil chinesischer Herkunft ist (dann Malaien, danach Inder). Es gibt 4 offizielle Sprachen, Malaiisch, Mandarin, Tamil und Englisch. Durch den Bevölkerungsmix werden auch viele unterschiedliche Religionen praktiziert. Die Hauptreligionen sind Islam, Taoismus, Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Sikhismus und Judentum.

Die Unabhängigkeit von Malaysia erlangte Singapur erst 1965.

Das Wahrzeichen der Stadt ist der Merlion, ein Löwenkopf mit einem Fischkörper, der 1964 als Symbol für das Singapor Tourism Board entworfen wurde.

In Singapur gelten die Todesstrafe, als auch Körperstrafen (Rohrstock). Spucken in der Öffentlichkeit ist ein Vergehen, ebenso wie der Verkauf von Kaugummi streng geregelt ist (Ausweis und Rezept). Wer weiß, was die sich noch so alles haben einfallen lassen. So ein wenig gehemmt war ich dann schon.

Jetzt aber genug über Singapur und zu der Reise und den Ereignissen;). Um ca. 22.00 Uhr sind wir gelandet und mit dem Taxi durch die hell erleuchtete Stadt nach Leoni Hill 1, alias Beverly Hills, gefahren. Hier, in einer der nobelsten Gegenden in Singapur, haben sich Bea, Markus und Sven ein Appartement gemietet. Es ließ sich ein kleiner Unterschied zu unseren Behausungen feststellen;). Es fing beim Fahrstuhl and und endete beim Pool. :D

Abends zogen wir noch einmal los, um eine Bar zum Cocktail trinken zu finden, blieben jedoch erfolglos und gingen gegen 4.00 ins Bett, bzw. bei mir auf die Coach im Wohnzimmer.


Am Samstag um 11.00 Uhr zog ich mit Bea und ihrem Freund Christoph los, um Singapur zu erkunden. Unser erster Stopp war ein tolles Cafe, die uns die Schaumkronen vom Cappuccino total süß dekoriert haben. :D Soo süß!


Unser erstes Ziel war little India. Hier säumten kleine bunte Häuser die Straßenseiten und indische Musik erklang aus den Läden. Wir passieren den Sri Veeramakaliamman Tempel, dessen Dach mit vielen indischen Figuren geschmückt war. Er ist einer der ältesten hinduistischen Tempel in Singapur. Zufällig sahen wir auch noch eine traditionelle Hochzeitszeremonie auf der Straße. Es spiele eine Truppe Musikanten und Braut und Bräutigam saßen in der Mitte eines Kreises und wurden beglückwünscht.

Auf dem Weg nach Suntec City passierten wir viele übel riechende getrocknete Meerestiere auf der ABAB Street. Igitt!;) Suntec City ist ein Einkaufszentrum, wie so ziemlich alles in Singapur, und dort befindet sich der größte Brunnen der Welt, „Fountain of Wealth“. Dort hielten wir die Hand in den Brunnen, wünschten uns leise etwas und liefen dreimal um ihn herum – so stand es jedenfalls in der Anleitung. Mal sehen, ob es etwas bringt. ;)

Die Esplanade war durch den APEC Gipfel geschlossen und die Sicherheitsvorkehrungen in der ganzen Stadt waren auf höchster Stufe. Trotzdem fanden wir den Weg vorbei and er Formel 1 Strecke zum Singapur Flyer, eine Art London Eye Riesenrad. Die Aussicht über Singapur war ziemlich cool. Der Hafen, das Business Viertel, der Golfplatz, die Inseln, die Boxengasse, das Stadion, alles war zu sehen.


Als letztes liefen wir zum Merlion, remember das Wahrzeichen Singapurs, und zum Sir Stanford Raffles, dem Gründer von Singapur.

Nach dem Essen beschlossen wir noch einmal zur Fountain of Wealth zu laufen, um das Wasserspiel am Abend zu beobachten. Der Wasserstrahl wurde aufgefächert, sodass auf das Wasser Glückwünsche projiziert werden konnten, die mit Musik hinterlegt waren.

Singapur Nightlife haben wir im Zouk Club erlebt, der brechend voll war. Wir haben ordentlich gefeiert und sind dann irgendwann morgens zurück nach Leoni Hill gefahren.

Am Sonntag ging es dann erst gegen 12.00 Uhr los. Wir mussten von meiner Seite aus aber vorher noch einen Stopp dem tollen Cafe mache

n, damit ich noch ein paar andere schicke milchschaum-deko-häupchen bekam.;)

Chinatown ist in Singapur sehr ordentlich und sauber, im Gegensatz zu Bangkoks Chinatown. Allerdings bekommt man auch hier die typischen touristischen Mitbringsel und kitschigen Schnickschnack, wie hier.


Nach einem Tempelbesuch, in dem Mönche gerade sangen, machten wir uns auf in Richtung Sentosa Island. Einer künstlich angelegten Insel vor Singapur, zu der man mit einer Bahnlinie fahren kann. Hier legten wir uns in die Sonne und genossen das schöne Wetter, was wir genau abgepasst hatten.:)

Gegen Abend gingen wir wieder in einem Food Court essen, wo ich Laksa probierte. Das ist eine Meeresfrüchtesuppe, die auch eigentlich ganz gut geschmeckt hat. Nur die Art„Augen“ darin, haben mich ein wenig irritiert und ich musste sie nach einem mini Testbiss auch leider aus der Suppe entfernen.;)

Danach war es auch schon fast Zeit zum Appartement zurückzukehren, da wir noch nach Hause fliegen mussten.


Wir landeten kurz nach Mitternacht in Bangkok. Ich fiel todmüde ins Bett.


Ein Wort noch zum Weihnachtsschmuck in Singapur. Die ganze Stadt jedes Kaufhaus und jede große Straße war geschmückt mit Weihnachtsdekoration. Es stehen hunderte von Weihnachtsbäumen in der Stadt und hängen lauter Banner über den Straßen mit Sprüchen wie „Glitzy Christmas“. :D Die Bäume sind mit Kopfgroßen Weihnachtskugeln und weiterem Glitzerkram behängt. Das ist echt unglaublich. Hier seht ihr noch ein sehr bescheidenes Beispiel. :D

Donnerstag, 12. November 2009

Skybar und Cofebeans!

Am Montag trafen Martin, Elisabeth und ich uns mit Max am State Tower. Ziel war die Skybar im 64. Stock. Am Eingang wurden wir gleich vom freundlichen Personal zum Aufzug geleitet, der uns zügig nach oben beförderte. Als wir die Bar betraten, raubte es uns den Atem. Der Blick auf die Stadt und die Atmosphäre auf dem Dach war unglaublich und ist einer James-Bond-Bar würdig;).

Über eine beleuchtete Treppe schritten wir auf einen weiteren Vorsprung hinunter in deren Mitte sich eine runde ebenfalls beleuchtete Bar befand. Einfach Genial!

Dort bestellten wir uns einen Cocktail und genossen die Aussicht.


Dienstags Abend hatten wir uns mit den Sales Team Trainees zum Abendessen verabredet. Die Auswahl des Restaurants haben wir dabei Ihnen überlassen, was wirklich eine gute Entscheidung war. Wir gingen ins Cafebeans, das in der Gegend unserer Wohnung war.

Zu acht war es eine lustige Runde und neben Altersschätzungen, Studiendauer, Studieninhalte, ließen wir uns ein paar Empfehlungen hinsichtlich Reise- und Shoppingziele geben.

Zum Nachtisch gab es dann eine „Lets share!“, and „Do you wanna try mine?“ Kuchen rund, sodass wir fast die ganze Kuchenkarte einmal durchprobieren konnten. Na ja fast! ;)

Ein Fotoshooting mit Hilfe der Kellner, wurde zum Ende auch noch eingeschoben.

Sales Training im Amari Atrium Hotel am Donnerstag! Da ich die Veranstaltung mit organisiert habe und ich am ersten Tag sicherstellen sollte, dass Trainer und Equipment auch wirklich anwesend sind, nahm ich am Training teil. Muss sagen, dass es wirklich interessant und auch lehrreich war. Viele Leute konnte ich dadurch natürlich auch kennenlernen und ein paar praktische Projekte Beispiele sprachen wir während des Workshops auch durch.

Außerdem wurden die Teilnehmer mit einem richtig geilen Buffet versorgt, bei dem es sogar Sushi gab. Hihi!

Jetzt werde ich erst einmal packen, denn morgen geht es ja nach Singapur!

Also bis die Tage:)

Sonntag, 8. November 2009

Freche Raben

Am Sonntag war für mich Zootag. Da mir die Fahrt mit dem Boot gestern so gefallen hat, nahm ich es auch heute und fuhr bis nach Chitlom. Von dort konnte ich mit dem Skytrain bis zum Victory Monument fahren und lief dann noch einmal gute 30 Minuten bis zum Eingang des Zoos. Schon auf dem Weg dorthin sah ich in dem Bach neben der Straße ein Meter lange Echsen und kleine Schildkröten aus dem Wasser blinzeln.


Im Zoo war es angenehm ruhig und ich konnte ohne Straßenlärm hindurchschlendern. Integriert war auch eine Art Rummel für Kinder, mit Eisenbahn, Karussell, Simulatoren und noch einiges anderes.

Tiere gab es natürlich auch zu sehen. Vögel, Elefanten, Affen, Nilpferde, Giraffen, Zebras, Wombats, Kängurus, Krokodile, Schlangen, usw. Am faszinierendsten fand ich jedoch die Echsen und Schildkröten, die auch hier im Teich umher schwammen und am Ufer auf und ab gingen. Cool!:D

Eine Kleine Story zu den Rehen und Hirschen. Der Rabe, der auf den Bilder zu sehen ist, sprang frech auf die Rücken der Tiere und begann sie zu zwicken. Freches Biest. Und das immer wieder!

Heute war es wieder mal ziemlich schwül und heiß, sodass das Wasser bei mir ordentlich lief.;) Aber ich will nicht ins Detail gehen.

Auf dem Weg zurück überraschte mich kurz vor dem Appartement wieder ein Gewitter, sodass ich wieder pitschnass in der Wohnung ankam. Es war echt knapp! Ein bissel später und ich wäre trocken geblieben!;)

So das wars von diesem Wochenende! Mir fällt nichts mehr ein;)

Oh noch eine Bemerkung zum Lautstärke in Bangkok. Es ist LAUT!

Geht man an der Straße spazieren, grenzt die ganze Sache schon an Lärmbelästigung. Ohrenbetäubend und abgasgefüllte Luft. Gespräche werden fast unmöglich;), da ist so ein Besuch im Tempel oder Zoo wirklich entspannend. Die Geräusche bleiben da wundersamer Weise draußen. Also genau die Richtige Entscheidung heute von mir J

Bis zum nächsten mal!


Lumpini, Patpong & Khlongs

S ist wieder soweit, Wochenende und neuer Beitrag:) Endlich wieder Freitag! :D Nach der anstrengenden Arbeitswoche haben wir uns das aber auch verdient. ;)

Wir beschlossen also am Freitag mal wieder ein wenig Bangkoker Kultur zu erleben und begaben uns auf den Weg zum Lumpini Park, um dort über den Lumpini Night Bazzar zu schlendern. Nach einer laaaaangen mit Staus überhäuften Taxifahrt (wir hätten es wissen so langsam müssen) erwartete uns ein riesiger überdachter Platz unterteilt in Shopping und Food Market. Zuerst gingen wir etwas Essen. Der Food Court war ebenfalls
Überdacht, an den Seiten gesäumt von Garküchen und am Ende befand sich eine riesige Bühne auf der ab und zu eine Art Rockband spielte. Richtig Cool! Som Tam hab ich so langsam zu meinem Lieblingsgericht erklärt. Echt müsst ihr probieren! ;) Ansonsten gab es, so ziemlich alles was thailands Küche zu bieten hat. Vorsichtig muss man bei der Wahl seiner Fleischsorten sein, da hier so ziemlich alles vom Tier mitgekocht und gegessen wird. Ich vergriff ich mich einige male und hatte dann lauter Knorpel und Hautteile von einem Huhn auf dem Teller. Also genau hinsehen.  Auch die Schärfe im Essen könnte einem zum Verhängnis werden, wenn man es nicht verträgt, doch die Verkäufer weisen einen meistens darauf hin, dass das, worauf du gerade zeigst, spicy ist. ;) Sehr nett also!

Danach bummelten wir über den Markt! Hier kann man sich mit allem und nichts einrichten, über Kleidung, Uhren, Möbel, Kabel, Schuhe, Deko-zeugs und noch vieles mehr. Man zieht vorbei an lange Gassen mit
aneinander gereihten kleinen Lädchen, in denen Thais Fern sahen, aßen, sich unterhielten oder auf Kunden warteten. Im Gegensatz zum Markt in Istanbul kann man hier in Ruhe alles ansehen, ohne ständig „belästigt“ und zum Kaufen gedrängt zu werden. Hier muss ich definitiv noch einmal hin und zwar mit viiiiiiiel Zeit! Auf meiner Wunschliste steht schon eine stylische Wanduhr. :D Genial!

Im Anschluss wollten wir uns das Viertel Patpong einmal näher ansehen welches das Rotlichtviertel von Bangkok repräsentiert, und dafür ist Bangkok ja schließlich auch bekannt. Über einen weiteren Nacht-Markt, der übrigens auch nicht schlecht ist;), gelangten wir schließlich dorthin. Schon nach wenigen Metern hatten wir die ersten Angebote zum Besuch einer oder auch mehrerer PingPong Shows. Je tiefer wir in die Gegend eindrangen desto lebendiger und auch typischer wurde es, desto mehr dieser Angebote bekamen wir. Schließlich standen an allen Türen der Clubs leicht bekleidete Mädchen und beim hineinschielen in die „Bars“ tanzten eben solche auf Tischen und an Stangen. Es war genau, wie ich es mir vorgestellt habe, wenn nicht sogar etwas krasser. Gewöhnungsbedürftig und für uns sicherlich ungewöhnlich ist, dass zwischen dem touristischen Gewusel und an den Ständen immer wieder kleine Kinder spielen und aufwachsen. Ansonsten stehen in der Mitte der Gassen, wie immer;), lauter Verkaufsstände.
Und alles lebt hier in Bangkok bis tief in die Nacht hinein. Bangkok ist echt eine Nachtstadt, nicht nur in Richtung Rotlicht, sondern auch, was das Leben generell angeht.
Das war mal ein interessanter Ausflug;)

Um 12:00 Uhr sollte es heute, Samstag, losgehen, doch davor begann ich den Tag noch bei einer Tasse Kaffee im Starbucks und ließ mich dort von Martin einsammeln.
Wir nahmen diesmal nicht die Straße, sondern den Wasserweg in die
Stadt. Das Boot war überfüllt, aber wir quetschten uns nach dem Einstieg über die Reling hinein. Eine etwas wackelige Angelegenheit. Diese Art in die Stadt zu kommen ist definitiv die Beste, da man ohne Stau schnell durchkommt und dazu noch den Abgasen der Autos entgeht.
Zuerst holten wir Martins maßgeschneidertes Hemd bei einem Inder ab und liefen weiter zum Siam Square, um im dortigen Food Court Mittag zu essen.
Danach trafen wir uns mit Max, einer Flieger-Bekanntschaft von Martin, auf der Khao San. Nach einem Willkommensbier für die Beiden und einem Soda für mich,:D beschlossen wir eine Bootstour auf dem Mae Nam Chao Phraya zu machen. Wir bestellten 3 Tickets am Pier und fanden uns alleine in einem Boot wieder. Wir hatten soeben das ganze Boot für eine Stunde gemietet. Die Fahrt aber hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir fuhren die Khlongs, so werden die Wasserstraßen in Thailand genannt, und sahen viele Tempel, Häuschen am Wasser, Menschen beim Baden, Waschen, Arbeiten und Relaxen. Zwischendurch wurden wir von einem Bootsverkäufer mit Getränken versorgt.:) Unserer Fahrer gab ab und zu mit seinem riesigen Motor richtig gas, sodass wir über die Wellen sprangen und auf dem Wasser endlang rasten.
Am Abend verabredeten Martin und ich uns mit Max in der RCA vorm Slim. Wir bestellten eine Flasche Red Label Whiskey sowie Cola und Wasser zum Mixen. Diesmal besorgten wir uns auch früh genug einen Tisch im Innenraum, damit wir nicht wieder im Eingang stehen, weil es keinen Platz mehr gibt. So konnten wir dann um unseren Tisch herum tanzen. ;) Etwas komisch fanden wir, dass das Gebäude direkt neben dem Slim nicht mehr wirklich existierte, waren uns aber einig, dass es das letzte mal noch in gutem Zustand war und die Party teils auch dort stattfand. ?? Tja!

Um 2:00 Uhr ging das Licht an und die Musik aus, denn das ist die Sperrstunde. Obwohl der ganze Raum noch vollgestopft mit Leuten war, wurde keine Verlängerung gegeben. Die ganze RCA war voller Menschen, da alle Clubs das Ende eingeläutet hatten. Auch mal ne Erfahrung. Gähn! Auch nich so schlimm.
Etwas mehr Schlaf für mich:D

Gute Nacht!

Dienstag, 3. November 2009

Kuala Lumpur

Hallo zusammen :)Endlich der nächste Eintrag. Diesmal über Kuala Lumpur, der malaysischen Hauptstadt. Dort wollten wir uns mit Markus und Sven treffen, die aus Singapore anreisten. In Malaysia sprechen fast alle English, sodass wir im 7. Himmel schwebten, da wir uns normal verständigen konnten.:D Außderdem sind fast alle Kuala Lumpuaner bzw. Malaysier Muslime. Die Menschen waren auf jeden Fall anders im Vergleich zu denen hier in Bangkok. Kuala Lumpur hat 1,5 mio Einwohner und die Stadt ist eine Mischung aus Bangkok und "moderner" City (Bsp. laut Buch Singapore). Die Währung ist Ringgit und der Wechselkurs 1:5 (Euro:Ringgit) Für die, dies interessiert. ;) So jetzt aber zu unserem Trip.

Freitag fuhren also wir direkt nach der Arbeit zum Flughafen, denn unser Flug nach Kuala Lumpur startete um 20:20 Uhr. Die Landung in KL war pünktlich um 23:30 Ortszeit, denn eine es ist eine Stunde Zeitverschiebung zu Bangkok.
Nachdem wir vergeblich nach einer Bahn gesucht hatten, fanden wir einen den Schalter für die Busverbindungen nach KL und zu unseren Unterkünften. Die Verteilung sah wie folgt aus:
Sven und Markus: 5 Sterne Park Royal
Jessi: 4 Sterne Maytower
Martin und ich: Paradiso Bed & Breakfast (0 Sterne, aber super freundliche Leute, kostenloser Regenschirm Verleih und inkl. Frühstück, wir mussten die Schuhe vor Betreten ausziehen und dementsprechend sauber war das Hostel :) echt zu empfehlen)

Der Bus hielt also direkt vor unserem Hostel, auch wenn wir Probleme hatten es auf der Buket Bintang Road zwischen dem Mac Donalds und einem Hotel zu entdecken. Wir dachten schon es existiert nicht. Wir fielen gegen 2:00 Uhr früh müde ins Bett.
Am Samstag wollten wir uns mit den Singapore Leuten und Jessi in der Eingangshalle vom Park Royal treffen. Doch selbst nach mehrmaligen anklingeln per Handy und über das Hotelzimmer Telefon vom freundlichen Rezeptionisten, war nichts von den Beiden zu hören.Wir machten uns zu dritt auf zu den Petronas Towern, um eine von den 1400 Freitickets, die jeden Morgen für die Skybridge der Tower vergeben werden, zu ergattern. Nach 2 Stunden geduldigem Warten bekamen 5 Stück für 14:00 Uhr.
Wir schlenderten kurz durch das riesige Einkaufszentrum (Suria KLCC) unten in den Towern und besuchten kurz einen Tempel, der nicht so erwähnenswert ist;)
Schließlich erreichten wir S & M (Sven und Markus;)) und trafen sie frühstückend im Maces. Beide hatten den Abend davor noch ordentlich auf den Putz gehauen und morgens das klingeln in die Träume eingebaut. Ne ne Jungs!
Wir fuhren nach Chinatown, was allerdings nicht mit dem beeindruckenden Straßen in Bangkok zu vergleichen war. Danach war es kurz vor 2, sodass wir uns auf zu den Petronas Towern machten und nach einer rasanten Fahrstuhlfahrt auf der Skybridge befanden. Ne coole Aussicht war das schon.:)
Im Anschluss fuhren wir mit dem Taxi (übrigens immer zu 5., hinten gestapelt übereinander) zu den Batu Caves. Das hat sich wirklich gelohnt. Die Atmosphäre in der Höhle war feucht und schummerig und sehr beeindruckend. Der Eingang befand am Ende von 272 Stufen, die am Beginn von einer riesigen Buddha Statue bewacht wurden. Obwohl die Figuren in der Höhle eher Hinduistischer Herkunft waren. Außerdem liefen auf dem Gelände überall Affen herum, während in der Höhle das Wasser von den Wänden tropfte und eine Art indische Musik innen erklang. Wirklich toll!Im Anschluss beschlossen wir uns für den Abend fertig zu machen und gingen in einem italienischen Restaurant essen. Sehr lecker:) Das Kriterium nachdem es ausgesucht wurde, war der Bierpreis.
Im Anschluss gingen wir ein wenig Vortrinken im Park Royal Hotelzimmer mit Blick auf KL und dann zu einer Halloween-Party im Beach Club. Auf dem Hinweg waren wir noch zu 5., was man von dem Weg zurück nicht behaupten kann;) Aber keine Angst es sind alle wieder heil im Hotelzimmer angekommen. :D

Am Sonntag trafen wir uns erst später, um die Nacht ein wenig zu verdauen. 10:30 hatten wir uns mit Jessi verabredet.
Diesmal stand der KL Tower zuerst auf unserem Programm, nachdem er gestern Abend schon geschlossen hatte.;)
Die Aussicht auf die Petronas Tower und die Stadt war besser als von der Towerbridge der Petronas Tower. Nachdem wir den kleinen Zoo direkt neben dem KL Tower mitgenommen hatten, liefen wir weiter Richtung Little India.
Dort suchten wir uns etwas zu Essen. Im Unterschied zu Bangkok können wir hier die Gerichte lesen, was uns allerdings nicht weiterhalf. Keines der Wörter, die auf der Karte standen, war uns ein Begriff. Also wendeten wir wieder einmal die „Bangkok-Taktik“ and und zeigten auf irgendein Gericht.:) Jessi nahm: „Das was die Frau am Nachbartisch gerade isst, bitte!“
Im Anschluss probierten wir eine Art Eis, was wir ebenfalls bei unseren Nachbarn sahen. Es war Crushed Ice mit Sirup und Kondensmilch beträufelt, und unten in der Schüssel eine Sauce in der Mais, Bohnen, Glibber und grünes Etwas schwamm. Alles in allem essbar, aber nicht zu vergleichen mit einem Eisbecher aus der Eisdiele. :D

Ein gewaltiges Gewitter machte unseren Versuch zu Nichte zum Central Market zu laufen. Wir suchten Schutz in einem Burger King fuhren danach direkt zum Flughafen. Der Flughafen war der Low Cost Airport und war im Prinzip eine riesige Lagerhalle mit ein paar Schaltern und vor dem Boarden wartete man in einem Glaskasten!

Leider hatte unser Flug ein wenig Verspätung und ein wenig Ärger mit der Polizei gabs auch. Wir wollten die Flughafengebühr sparen und sind, nachdem wir in Bangkok gelandet waren, "oben" in ein Taxi eingestiegen. Leider war aber Kontrolle und der Polizist wollte, dass wir aussteigen. Das Problem haben wir im wahrsten Sinne des Wortes einfach ausgesessen. Schließlich winkte er uns genervt durch. Die gestarrte Gebühr gaben wir dann dem Taxifahrer, als Entschädigung für den Ärger. Der konnte damit bestimmt mehr anfangen.;)
Gegen Mitternacht erreichten wir also wieder unsere Wohnung auf Zeit in der P.S. Residenz und vielen müde ins Bett.
Es war ein wirklich gelungenes WE!

Also dann, see you next time!:)

P.S. Danke Kristina für deine liebe Karte. Sie ist gut angekommen und dekoriert mein Zimmer!:)

Samstag, 24. Oktober 2009

Glibber & Pang

Gemächlich machte ich mich auch heute fertig und bereitete mich schon mal gedanklich auf eine weiter lange Wanderschaft durch Bangkoks Innenstadt vor.

Auch diesmal holte ich mir wieder einen Iced Cafe Latte beim Starbucks. Der nette Mann am Tresen kannte mich noch und frage, wo ich denn diesmal hingehe:D Zum Abschied gabs ein: Bis Morgen:D! Warum kennen mich die Leute beim Starbucks nur immer?;)


Diesmal wollte ich aber die Erfahrung „Bus“ mitnehmen und verzichtet auf das Taxi. Und es war wirklich eine Erfahrung, aber jetzt weiß ich wies läuft.

Als der 206er ankam, winke Ihn glücklicherweise schon ein weiterer Fahrgast zum Halt. Nachdem ich eingestiegen war, brauchte ich ein Ticket, weshalb ich mich an die dafür meiner Meinung nach verantwortliche Dame wandte. Doch mit ihren fehlenden Englisch-Kenntnissen in Verbindung mit meinen fehlenden Thai-Kenntnissen, endet dieses wie erwartet. Ich setzte mich hin, ohne Ticket. Doch keine Angst, ich bin nicht schwarz gefahren. Sie kam doch noch rum und sammelte das Geld für das Ticket.:)

Leider verpasste ich die richtige Station und fuhr zu weit. Der Ausstieg eine Station glich dann auch eher einem Sprung aus dem Bus, da dieser nur eine Millisekunde hielt. Bin aber sicher auf den Bürgersteig gelandet und hab mich auf zur MRT (der U-Bahn) gemacht, mit der ich bis nach Hua Lamphong fuhr.

Von dort gings nach Chinatown! Das ist wirklich noch einmal eine ganz andere Welt. Zu Beginn saßen lauter Verkäufer an den Gehwegseiten und boten Ersatzteile für Uhren, Armbänder und Co an. Es tauchten Apotheken der altmodischen Art auf, die chinesische Naturheilmittel verkauften. Schließlich befand ich mich im Zentrum des ganzen Trubels. Die Gasse war eng und an den Seiten mit lauter Verkaufsständen und Läden gefüllt, die seltsames, stark riechendes Essen verkauften. Ich glaub ich kannte nicht ein Gericht mit Namen. Wartet doch: Es gab Fischköpfe;)

Irgendwann nahm ich meinen ganzen Mut zusammen und zeigte wagemutig auf eine Art Knödel. Es stellte sich heraus, dass er gefüllt war mit einer Vegetarischen Pilzmischung. LeckerJ.

Zum Schluss holte ich mir noch eine weitere rätselhafte Tüte mit Essen. Das Zeug da drin kann man am ehesten mit dem Ausdruck Glibber beschreiben und schmeckt nach nichts. Kleiner Fehlgriff also;)

Die Häuser an den Straßenseiten waren teils sehr heruntergekommen und kamen aus der Vorzeit. Irgendwie cool. Natürlich gabs auch viel Krims Krams zu kaufen.:)

Schließlich hatte ich genug von Chinatown und machte mich auf den Weg zum National Stadium, wo ich mich mit Pang traf. Diesmal lief ich durch das Auto-Reparatur-Viertel. Hier befand sich eine Werkstatt bzw. ein Ersatzteilladen neben dem anderen und Taxis und Mopeds standen auf dem Weg und wurden repariert.

Pang kam ausgerüstet mit Kamera und Stative und wir machten uns auf zur Gallery. Dort befanden sich nur wenige Bilder, dafür begann Pang aber wie wild Fotos zu schießen. Wir trafen noch einen weiteren von Siemens, Leg, der ebenfalls mit seiner Kamera ausgerüstet wild um sich fotografierte. Es war wirklich lustig!

Als wir wieder die Straße betraten spielte vor dem MBK eine Girlband und haufenweise Thai-Jugend war auf der Straße. Sehr aufgestylt und modisch auf dem aktuellsten Stand.;)


Zum Abendessen ließ ich mir von Pang ein einheimisches Straßenlädchen in der Thonlor zeigen, bei dem ich leckeres Pad Thai aß. Selbst die komische Muschel, die ich probiert habe, hat ganz gut geschmeckt. ;) Dort machte ich mit einem Bangladescher Mediziner Bekanntschaft, der mich für eine Französin hielt. Wir unterhielten uns noch ein wenig und dann gings endlich ins Appartement zurück. Es war ein wirklich schöner Tag mit vielen Eindrücken.

Aber Bangkok ist eine verdammt dreckige Stadt.


Gute Nacht wünsch ich!


P.S. Ich kann jetzt bis 10 auf Thai zählen!:)

Walking Marathon

Hello again!

Endlich einmal in Ruhe Bangkok - Ich startete um ca. 11.00 Uhr.

Um auch einmal etwas von der nähere Umgebung zu sehen, beschloss ich den Weg zum Skytrain zu laufen. Vorher aber holte ich noch einen Kaffee beim Starbucks und ließ mir erklären, wie ich die Busse hier benutzen muss:D. Aber heute war Laufen angesagt;)
Die Thonlor Road war voller kleiner Stände, Massage Lädchen, Restaurants, ein paar Clubs und Bars und vieles mehr. Es wird gebaut, gekocht, geschlafen,… alles nebeneinander auf der Straße. Die Häuser und Straßen aber sind ziemlich heruntergekommen und dreckig für europäische Verhältnisse.
Der Gehweg ist eh ein potentielle Gefahr für alle möglichen Knochenbrüche und Verstauchungen.;) Sobald man einmal nicht auf den Weg schaut, taucht aus dem Nichts ein Schlagloch auf, das bestenfalls mit einer wackligen Holzlatte abgedeckt ist. Aber ich bin auf den Weg sicher zur Station durchgekommen.;)

Mit dem Skytrain bin ich dann bis Siam gefahren und habe ich dort einmal bei Tageslicht umgesehen. Ich bin durch die Straßen und Kaufhäuser geschlendert und habe eine Tasche erstanden, an der ich leider nicht vorbeigehen konnte;) Eigentlich wollt ich Schuhe für die Arbeit hohlen. Aber ihr wisst ja, wie das so ist;)
Im Kaufhauf sprach mich ein sehr netter kleiner Thailänder auf Englisch an. Er meinte zu mir, dass er Verwandte in Regensburg hat und gab mir schließlich seine Nummer. Ich kann ihn anrufen, wenn ich Infos und Tipps über Bangkok brauche. Na mal sehn, fands aber total nett

Danach machte ich mich auf zum Lunphini Park. Der Weg war doch weiter als erwartet, aber doch besser als mit Bahn. So habe ich eine erste Orientierung über Bangkok und die Stationen. Auch auf dem Weg dorthin wurde ich von einer Thai angesprochen, weil ich hilflos in meinem Lonley Planet rumblätterte. Sie half mi
r in perfektem Englisch weiter und zeigte mir den Weg. Ich vermute sie war längere Zeit in Australien. Da war so ein Akzent in der Aussprache, den ich irgendwoher kannte;)

Im Park angekommen, ließ ich den Lärm der Straße hinter mir und pausierte auf einer Parkbank am Parksee. Auf dem Rasen neben mir entdeckte ich eine Schildkröte, die mir Gesellschaft leistete. Außerdem spürte ich noch haufenweise Fitnessgeräte und sogar eine Art Outdoor Fitnesscenter auf, die von vielen Kraftsportfans genutzt wurden. Und das bei der Hitze! Respekt! Der gilt auch den zahlreichen Jogger, die bei der schwülen smoggefüllten Luft durch den Park liefen. Ein weiterer Parkhöhepunkt war ein Baum mit einem Loch in Form eines Herzens;). Was die Natur nicht alles hervorbringt:D!

Nach einem entspannten Spatziergang durch den Park, machte ich mich auf den Weg zurück zum Appartement. Diesmal nahm ich ein "Moped-Taxi" von der Station zurück, da die Ekamai Road sich als halb so interessant, wie die Thonglor herausstellte.

Zum Essen wollte ich mir genau wie die Bangkoker etwas von der Straße holen. Ich zeigte auf ein Gericht und es wurde mir in eine Tüte abgefüllt, die ich stolz nach Hause trug. Schon auf dem Weg stellte ich fest, dass es kalt war, aber das Thai-Essen soll sowohl warm als auch kalt schmecken
Gespannt füllte ich das Gericht aus der Tüte auf den Teller und begann zu essen….Puh das war echt scharf! Aber sehr lecker, auch wenn ich zwischendurch immer wieder zur Kühlung Wasser trank. :D Ich weiß Wasser hilft da nicht, aber ich hatte keine Milch da.;) Trotzdem, das muss ich öfter machen.

Morgen geht die Bangkok Erkundungstour dann weiter... also bis dann:)